Opus 1 von 1848 in Frankenhofen war auch die erste Kegelladenorgel in Bayern. Bis Ende 1899 waren 676 neue Orgeln ausgeliefert und eine große Anzahl von Harmonien. Sechs Söhne wurden ebenfalls Orgelbauer: Johann Friedrich Theodor (1852-1880) starb sehr jung als Gehilfe; Johannes Steinmeyer (1857 Oettingen –1928 ebenda) war zu Hause und bei Goll in Luzern ausgebildet, wurde 1884 Teilhaber und 1901 Inhaber der Firma; er förderte 1891 die Einführung der pneumatischen Traktur und die Taschenlade 1894/95. Unter seiner Betriebsführung schaffte die Firma fast 1500 Werke, darunter die berühmte Passauer Domorgel 1925-1928. Der Enkel Hans Steinmeyer (1889 Oettingen – 1970 ebenda), Sohn von Johannes, ging nach einer umfassenden Ausbildung 1913 nach Amerika, erweiterte seine Erfahrungen im Bau elektrischer Trakturen, kehrte 1920 zurück und leitete den Betrieb von 1928-1967. 1984 wurde die Opuszahl 2380 erreicht. Der aktive Orgelbau wurde 2001 eingestellt.